Oft wird eine mangelhafte Leistung eines XenServers dem Storage Repository angelastet. Dabei ist es relativ einfach die Performance von Block Level Devices (LVM, LVM over HBA, iSCSI oder NetApp und Dell EqualLogic) zu messen. Voraussetzung ist das man Root Zugriff auf die XenServer CLI hat und das auf dem Storage Repository mindestens eine virtuelle Disk angelegt ist.
Auf der Console müssen wir zuerst den Pfad des zu testenden Storage Repository rausfinden. Das machen wir mit dem folgenden Kommando:
fdisk -l
Die Ausgabe sieht dann in etwa so aus (hier ein lokales SR):
[root@xenserver ~]# fdisk -l
Disk /dev/cciss/c0d0: 73.3 GB, 73372631040 bytes
255 heads, 32 sectors/track, 17562 cylinders
Units = cylinders of 8160 * 512 = 4177920 bytes
Device Boot Start End Blocks Id System
/dev/cciss/c0d0p1 * 1 981 4002464 83 Linux
/dev/cciss/c0d0p2 982 1962 4002480 83 Linux
/dev/cciss/c0d0p3 1963 17562 63648000 83 Linux
[root@xenserver ~]#
Danach können wir mit hdparm einen Benchmark für das Storage Repository erstellen.
hdparm -t <Pfad zum Device z.B. /dev/cciss/c0d0p3>
Die Ausgabe sieht dann in etwa so aus:
Timing buffered disk reads: 292 MB in 3.02 seconds = 96.67 MB/sec
Um verlässliche Ergebnisse zu bekommen, sollte der Benchmark mehrfach zu unterschiedlichen Zeiten erstellt werden um hier einen Mittelwert zu bekommen. Als Richtwert gilt:
Natürlich sind das nur ungefähre Richtwerte. Wenn aber ein SR deutlich darunter liegt, dann ist das ein Anzeichen für ein Problem mit den Festplatten.